Praxis für Praktische Pädagogik und Persönlichkeitsentwicklung

Aktuelles

Schulanfang

 

 

Zum Schulbeginn eine Erinnerung von Gerald Hüther, der Text ist zwar schon etwas älter doch der Inhalt brandaktuell wie ich finde!

http://derstandard.at/2000025297218/Hirnforscher-Huether-Viel-wichtiger-als-Wissen-ist-Erfahrung

 

Ausbildungsabschluss Traumapädagogik

Abschluss der Ausbildung zur Traumapädagogin und traumazentrierten Fachberaterin, zertifiziert durch die Deutschsprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie Hamburg.

 

Traumapädagogik hilft dabei Ressourcen zu stärken und die Entwicklungspotentiale von Menschen nach belastenden Erfahrungen zu fördern. Sie ist kein Ersatz für eine Traumatherapie jedoch eine wertvolle Ergänzung bzw. kann sehr gute Vorarbeit für eine Therapie leisten. Durch die Interventionen und Übungen wird die Stabilisierung und Selbstwirksamkeit gestärkt und die Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert. 

 

Für jedes Verhalten gibt es einen guten Grund!

Alleine das Wissen darüber kann oftmals schon sehr entlastend sowohl für die Betroffenen als auch für die Bezugspersonen sein.

Move on

 

Ein guter Zeitpunkt um in den Ferien rechtzeitig durch Bewegungsübungen neue Vernetzungen im Gehirn zu schaffen und Dinge anzuschauen, die sonst im Alltag manchmal untergehen. Auch wenn keine Nachprüfungen bevorstehen, das nächste Schuljahr kommt bestimmt!

Herzensbildung

Zitat der Woche:

 

"In der westlichen Welt wird zu einseitig die Entwicklung des Verstandes gefördert. Die Entwicklung des Herzens ist von der gleichen Wichtigkeit."

 

Dalai Lama

Neuerscheinung - Buchtipp

Das neue Buch von Silke Gramer-Rottler möchte ich all jenen ans Herz legen, die sich in einer stillen Stunde (und das Büchlein ist in dieser Zeit lesbar!) auf die wesentliche Frage besinnen möchten: Was schenkt mir Vertrauen in mich selbst und in die Welt?

 

Die Autorin behandelt vor allem das Themas Geburt ausführlich und erklärt aus ihrer langjährigen Erfahrung als Evolutionspädagogin, welchen Einfluss die Geburt als Urerfahrung auf unser Leben und die Bewältigung der an uns gestellten Anforderungen hat. Wodurch kann ich Urvertrauen entwickeln? Dieses Vertrauen lässt mich dann auch manche schwierige Wegstrecke meistern.

 

Ein Büchlein, welches ein wenig innehalten lässt und sich m.E. sehr gut zum Verschenken und "immer wieder einmal hineinschmökern" eignet.

Worauf vertraue ich?

 

  

Jesper Juul, ein bekannter Familientherapeut, beschreibt hier wie wichtig es ist, bei der Erziehung von Kindern seine eigenen Werte zu hinterfragen. 

 

 

Jonglieren macht schlau!

Diese Erkenntnis teilt auch Prof. Dr. Gerald Hüther, ein deutscher Neurobiologe. Hier ist mehr darüber nachzulesen wie wichtig lt. Prof. Hüther Bewegung für das Lebenslange Lernen ist.

 

Übrigens: In der Evolutionspädagogik wird das Jonglieren gezielt eingesetzt, um die Gruppensicherheit zu stabilisieren.

Vom Urvertrauen zum Selbstvertrauen

Ludwig Koneberg und Silke Gramer-Rottler erklären in diesem Buch sehr anschaulich, auf welcher der sieben Entwicklungsstufen der Evolutionspädagogik welche Fähigkeiten entwickelt werden.

 

Z.B. benötigt es die Gruppensicherheit um Gleichgewichtssinn und Stabilität entwickeln zu können und somit die Basis für die Sprachentwicklung zu legen. Weiters sind viele einfache Bewegungsübungen beschrieben, um diese Sicherheiten auch trainieren zu können.

Lernen - Entwickeln - Bewegen

Einfache Überkreuzbewegungen verbessern die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften, denen unterschiedliche Aufgaben für das Lernen zugeordnet sind. Diese Bewegungen können im Sitzen, im Liegen, im Gehen usw. durchgeführt werden.

 

Im Sitzen ausgeführt berührt beispielsweise die linke Hand das rechte Knie und die rechte Hand das linke Knie, immer im Wechsel. Ideal bei Konzentrationsschwierigkeiten während der Hausaufgaben. Aufstehen, ein Glas Wasser trinken und Überkreuzbewegungen ausführen - ausprobieren! Der Erfolg überzeugt. Die Übungen lassen sich auch relativ unauffällig während Schularbeiten ausführen. 

 

"Durch Bewegung bildet sich das gesamte Netzwerk im Gehirn. Intelligenz ist somit ein Zusammenspiel von Bewegung und Erfahrung". (Koneberg)